Baitcast-Guide : Richtig werfen & Perücken vermeiden
Baitcastangeln ist kein Hexenwerk. Im Folgenden erklären wir Dir die wichtigsten Grundlagen, damit auch Du zum Baitcast-Profi wirst.
Wichtig: Es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen. Investiere am Anfang etwas Zeit und Geduld in Deine Wurfübungen. Wir sind uns sicher, dann wirst auch Du schnell diese besondere Art des Angelns lieben lernen.
1. Aufbau: Wo sitzt was bei einer Baitcastrolle?
2. Schritt: Die Baitcastrolle richtig mit Schnur bespulen
Führe Deine Schnur durch die Schnurlaufführung und binde sie am Spulenkern fest. Wir empfehlen hierfür den Spulenknoten. Sollte die geflochtene Schnur auf der Spule rutschen, unterfüttere sie mit ein paar Metern Monofiler oder klebe einen Streifen Tesafilm auf die Spule.
- Füllmenge: Die Spule nur zu 3/4 befüllen (reduziert Vogelnester).
- Ruhezeit: Lass die Schnur vor dem ersten Wurf 24h ruhen.
- Schnurstärke: Nicht unter 0,12mm geflochtener Schnur starten, da sich Tüddel bei dickeren Schnüren leichter lösen lassen.
3. Schritt: Bremseinstellungen der Baitcastrolle
Um keine "Vogelnester" zu produzieren, musst du die verschiedenen Bremsen verstehen:
- • Spulenbremse: Regelt die Höchstgeschwindigkeit der Spule.
- • Magnetbremse: Reguliert die Abbremsung während des Fluges.
- • Daumenbremse: Dein Daumen auf der Spule beim Wurf – die wichtigste Kontrolle.
- • Sternenbremse: Nur für den Drill (vergleichbar mit der Heck- bzw Frontbremse bei Stionärrollen).
Rolleneinstellungen vor dem ersten Wurf:
- Magnetbremse: Fast komplett schließen (Stufe 4-5).
- Spulenbremse: Rute 90° zum Boden halten. Bremse so weit öffnen, dass der Köder langsam zu Boden gleitet, ohne dass die Spule beim Aufprall nachdreht.
Tipp: Stell die Bremsen am Anfang lieber zu fest als zu lose ein!
4. Schritt: Werfen mit der Baitcaster & Wurftraining
Halte die Rute so, dass der Zeigefinger am Trigger liegt und der Daumen auf der Spule ruht. Aktiviere den Freilauf und bestimme mit dem Daumen den Moment, in dem der Köder losfliegt.
Tipps für das Training:
- Nutze schwimmende Köder (bei Tüddeln sinkt der Köder nicht zum Grund).
- Ködergewicht = ca. die Hälfte des Wurfgewichts der Rute.
- Immer mit Rückenwind werfen.
- Tims Tipp: Wirf gleichmäßig und nicht ruckartig. Monofile Schnur ist für den Anfang oft einfacher zu handhaben.
5. Wartung und Pflege von Baitcastrollen
Baitcastrollen verzeihen mangelnde Pflege kaum. Ohne regelmäßiges Ölen verlierst du massiv an Wurfweite.
Reinige regelmäßig das Wormshaft- Getriebe und gib alle 3-4 Monate 1-2 Tropfen Rollenöl auf die Kugellager.
Fazit: Übung macht den Meister!
Baitcast-Angeln bietet Dir eine Präzision, die süchtig macht. Mit dem richtigen Setup wirst Du Hotspots punktgenau anwerfen.
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Häufige Fragen zum Baitcastangeln (FAQ)
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